Systemische Beratung
& Coaching

Daniela Beser

Zu sehr verstrickt

Warum finden wir für manche Probleme keine Lösung?
Das kann oft daran liegen, dass wir uns selbst in dem jeweiligen System befinden, in dem das Problem auftritt.
Das heißt, wir sind so sehr in die Zusammenhänge verstrickt, dass wir diese gar nicht
erkennen können. Uns fehlt die Sichtweise von außen.
Durch die Systemische Beratung ist es möglich, die Situation von außen zu betrachten.
Dadurch ändert sich die Sichtweise. Wir erkennen Zusammenhänge und Verhaltensmuster,
jahrelang eingefahrene Verhaltensweisen.
Oft können diese Muster durch kleine Veränderungen unterbrochen werden und Sie werden überrascht sein,
welche Lösungswege Sie dabei entdecken.

 05.11.2018




Es kann wieder gut werden

Hoffen Sie auch manchmal, dass alles wieder so wird wie es einmal war?
Damals, als wir uns noch nicht getrennt hatten.
Damals, als die Kinder noch nicht aus dem Haus waren.
Damals, als meine Ehefrau/Partnerin oder Ehemann/Partner noch nicht krank war.
Damals, als ein geliebter Mensch noch am Leben war.
Damals, als mein Haustier noch bei mir war.
Wir können den damaligen Zustand nicht mehr herstellen!
Doch mit dem Verlust beginnt die Veränderung, ob wir wollen oder nicht.
Wir können jedoch diese Veränderung selbst gestalten. Es liegt an uns, ob wir
uns dem Schicksal ergeben oder den Verlust und die Trauer langsam bewältigen und ins Leben zurückkehren.
Es wird nicht mehr so wie es war, es kann aber trotzdem wieder gut werden, „anders gut“!

 26.09.2018




Übergriffig

Kürzlich im Urlaub erlebte ich, beim Frühstück im Hotel, folgende Szene.
Ein Mann, der mit seiner Frau (beide ca. Mitte/Ende 50) im selben Hotel wohnte und uns schon ein paarmal mit seiner lauten, selbstgefälligen Art aufgefallen war, wollte an diesem Tag abreisen. Bevor beide den Frühstücksraum verließen, steckte er der weiblichen Servicekraft einen Geldschein zu und gab ihr dazu gleich noch einen Klapps auf den Po.
Was blieb der Servicekraft anderes übrig, als zu tun als wäre nichts?
Natürlich könnte sie eine Szene machen und das Geld zurückweisen. Was wäre dann? Vielleicht würde das ihre Vorgesetzten/ihr Vorgesetzter gar nicht gerne sehen. Vielleicht wäre die Hotelleitung verärgert, weil der Gast oder vielleicht sogar Stammgast nicht mehr kommt?
Vielleicht will sie auch nur vermeiden, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken?
Vielleicht ist sie es aber auch schon gewohnt, so behandelt zur werden?
Wir wissen es nicht.
Diese Art von Übergriffigkeit ist leider keine Seltenheit.
Sie begegnet uns am Arbeitsplatz, bei Feiern, in Lokalen oder sogar im Verwandtenkreis. Ein Klapps auf den Po, eine anzügliche Bemerkung, ein Tätscheln am Rücken ist nicht immer angenehm, aber es wird oft als „zu wenig“ angesehen, um denjenigen zurechtzuweisen oder sich darüber zu beschweren. Doch wo ist die Grenze zwischen „nicht der Rede wert“ und sexueller Belästigung? Wir haben das Recht uns dagegen zu wehren!
Manchmal reicht ein klares „ich möchte das nicht“ oder eine deutlich gezeigte Abgrenzung.
Und wenn es nicht reicht, dürfen es ruhig auch andere mitkriegen, z. B. die Chefin oder der Chef!
Wehren Sie sich!

 10.09.2018




Vorurteile

Sehen Sie sich doch einmal das Bild genauer an!
Die eine Seite der Fassade ist schön instandgehalten, die andere Seite ist in einem weniger guten Zustand. Was vermuten Sie hinter den Fassaden?
Wie denken Sie, sieht die Einrichtung aus?
Egal welche Vorstellung Sie jetzt haben, Sie wissen es nicht wirklich. Wir beurteilen vieles nach der äußeren Fassade.
So ordnen wir auch Menschen, auf die wir treffen, sofort in verschiedene Schubladen ein. Wir sehen die Hautfarbe, eine Behinderung, die Kleidung, die Frisur, die Figur oder ein Tattoo. Wie bei der Fassade des Hauses, haben wir keine Ahnung wie der Mensch wirklich ist. Wir wissen nicht, warum er sich so kleidet oder frisiert. Wir kennen weder seine Lebensgeschichte, noch wissen wir wie er sich fühlt oder wie es ihm geht.
Wir wissen auch nicht ob er gerne lacht, einsam ist oder Probleme hat.
Trotzdem maßen wir uns an, über diesen Menschen zu urteilen.
Wenn wir alle ein wenig toleranter wären und unsere Vorurteile ein wenig zurücknehmen würden,
würde das den Umgang miteinander viel leichter und angenehmer machen.
Es würden neue Chancen, Kontakte und Freundschaften entstehen, wo wir es nie vermutet hätten.
Begegnen Sie anderen Menschen offen, neugierig und vorurteilsfrei!
Das ist meine Bitte an alle für diese Woche und darüber hinaus!
Probieren Sie es einfach mal aus! Vielleicht werden Sie ja durch die ein oder andere Reaktion, angenehm überrascht.

 28.08.2018




Haben Sie keine Zeit?

Dieses Gefühl, keine Zeit zu haben, kennen Sie wahrscheinlich auch. Vielleicht denken Sie jetzt „das ist doch nicht nur ein Gefühl, ich habe wirklich keine Zeit“.
Schauen Sie sich doch mal Ihren Tagesablauf genauer an.
Haben Sie wirklich immer etwas „BESSERES“ oder „WICHTIGERES“ zu tun, als das, wofür Sie „keine Zeit“ haben?

Wie oft ist es der Fall, dass Sie sich nicht die Zeit für etwas nehmen, das Sie gerne tun würden, dann aber stattdessen etwas ganz anderes und trotzdem nicht das „ach so WICHTIGE“ erledigen.
Das Gefühl „keine Zeit“ zu haben bleibt bestehen oder verstärkt sich noch und das schlechte Gewissen, das „WICHTIGE“ nun doch nicht getan zu haben, meldet sich. Planen Sie doch für diese Woche eine Sache ein, für die Sie meinen, keine Zeit zu haben.

Und danach schauen Sie, ob wirklich etwas „WICHTIGERES“ dafür auf der Strecke geblieben ist.
Wer will es ausprobieren?

 20.08.2018




Unvermeidbares akzeptieren

Warum schaffen wir es einfach nicht uns von unseren Sorgen zu distanzieren?
Obwohl wir mit dem Verstand wissen, dass uns das ständige Grübeln nicht weiterbringt, versinken wir immer wieder in dem Gefühl der eigenen Machtlosigkeit.

Wir trauern den Zeiten nach, in denen es das Problem noch nicht gab und lassen uns von unserer Hilflosigkeit immer weiter runterziehen. In dieser Gefühlslage sind wir nicht in der Lage eine umsetzbare Lösung zu finden. Oft lässt sich ja auch an der Situation wirklich nichts ändern.

Wenn es sich z. B. um eine schwere Erkrankung oder Behinderung handelt, bei uns selbst oder bei einem Nahestehenden Menschen, ist es sehr schwer, davon innerlich Abstand zu nehmen. Doch egal wie belastend die Umstände sind, sich Tag und Nacht Sorgen zu machen und mit der Situation zu hadern, bringt uns nicht wirklich weiter. Es ist wichtig zu lernen mit der Situation umzugehen
und trotzdem die guten und schönen Momente zu genießen.
Wir können gemeinsam daran arbeiten, das Unvermeidliche zu akzeptieren und das Leben so anzunehmen
wie es ist und sich daran zu erfreuen!

Sie glauben nicht, dass das möglich ist oder haben es schon gelernt?
Ihre Meinung interessiert mich!
Ich freue mich auf eine Nachricht von Ihnen!

 04.08.2018




Überstandene Krisen

Wussten Sie, dass wir aus überstandenen Krisen und gemeisterten Schwierigkeiten gestärkt hervorgehen?
Unsere dort erlernten oder wieder hervorgeholten Stärken und Fähigkeiten,
können wir unser ganzes weiteres Leben nutzen.

Leider geraten diese wertvollen Erfahrungen immer wieder in Vergessenheit.
So kommen wir immer wieder in Situationen und Lebenslagen, die uns unlösbar erscheinen.
Die Gedanken kreisen immer wieder um die Probleme und Schwierigkeiten,
so dass wir immer weniger in der Lage sind, eine umsetzbare Lösung zu finden.

Wenn Sie möchten, helfe ich Ihnen gerne dabei, Ihre in Vergessenheit geratenen Stärken
und Fähigkeiten neu zu entdecken und diese zur Lösung Ihres momentanen Problems zu nutzen.
Sprechen Sie mich einfach an!

 21.07.2018




Ein Indianer kennt keinen Schmerz!

Haben Sie als Kind auch oft diesen Satz zu hören bekommen?
Vielleicht hat sich ja dadurch ganz unbewusst bei Ihnen das Verhalten verfestigt,
möglichst keine Emotionen zu zeigen.

Sind Sie auch der Meinung, dass wir stark sind oder wirken, wenn wir unsere Gefühle nicht zeigen? Das mag auf den ersten Blick so sein - doch die eigenen Gefühle zu unterdrücken schwächt uns. Die Gefühle sind ja nicht weg und so wirken sie tief drin in uns weiter und machen uns das Leben schwer. Die emotionale Last wird immer größer und erdrückender.

Doch Gefühle plötzlich zuzulassen oder sogar zu zeigen, ist gar nicht so einfach. Wir fühlen uns vielleicht schutzlos oder schwach. Es ist ein Prozess, in dem wir einem Gefühl zugestehen, dass es sein darf, ihm Raum geben und uns so besser annehmen können, wie wir sind. Das macht uns stärker und gelassener.
Sollen wir zusammen den Prozess beginnen?

 06.07.2018




Die Umwelt achtsamer wahrnehmen

Kennen Sie diese schöne Blume? Das ist eine Kleine Brunelle.
Davon stehen einige in unserem Garten – ganz klein – man übersieht sie fast.
Ist es nicht schade, dass wir solche Dinge oft einfach übersehen und einfach drauftreten?

So geht es mir oft. Ich nehme die Natur in ihrer Schönheit manchmal gar nicht wahr.
Warum? Weil ich mit anderen „wichtigen“ Dingen beschäftigt bin.
Geht es Ihnen auch so? Denken Sie an „andere“ Dinge und nehmen Ihre Umgebung gar nicht bewusst wahr?
Natürlich sind diese Dinge auch wichtig, aber alles zu seiner Zeit.

Machen Sie doch einmal einen Spaziergang bei dem Sie bewusst wahrnehmen, was Ihnen begegnet.
Die Gerüche, die Pflanzen, den Boden auf dem Sie gehen, die Sonne, die Wolken usw.
Sie werden sehen, wie erholsam und entspannend das sein kann.
Wenn wir unsere Umwelt bewusster und achtsamer wahrnehmen, können wir das hier uns jetzt des Augenblickes genießen!

 22.06.2018




Unbewusste Spuren

Wir können nirgendwo hingehen ohne Spuren zu hinterlassen oder dass kleinste Partikel des Weges
oder der Umgebung an uns haften bleiben. Oft sind diese Spuren oder Partikel mit bloßem Auge gar
nicht wahrzunehmen – trotzdem sind sie da.

So ist es auch mit Eindrücken und Emotionen. Egal wohin wir gehen, wem wir begegnen und was wir tun,
wir hinterlassen überall Spuren und nehmen im Gegenzug welche auf.
Oft nehmen wir diese „Spuren“ gar nicht bewusst wahr – und doch wirken sie im Unterbewusstsein.
Ein liebes Wort, eine unbedachte Bemerkung, ein Lächeln oder ein unfreundlicher Gesichtsausdruck,
jemanden zu verletzten oder zu erfreuen, können Momentaufnahmen sein.

Versuchen wir uns doch einmal, uns diese Spuren bewusster zu machen.
Gehen wir mit offenen Augen durch die Welt.
Nehmen wir das schöne an der Natur und an den Menschen, die uns begegnen wahr. Und machen wir uns Bewusst,
welche Spuren unser Verhalten bei anderen Menschen hinterlässt.
Vielleicht verschafft dieses neue Bewusstsein uns und anderen Menschen ein paar erfreuliche oder
sogar glückliche Momente mehr – und auf diese Momente kommt es doch an!

 06.06.2018




Nehmen wir uns selbst immer zurück?

Die Freundin schreibt eine kurze SMS, dass ihr was dazwischengekommen ist und sie
das Treffen verschieben möchte. Der Arbeitskollege möchte Urlaub haben, wenn wir
eigentlich gerne Urlaub nehmen würden.
Bei uns passt ein Verabredungstermin schlecht, aber wir richten uns nach der anderen Person,
weil sie nur zu diesem Zeitpunkt kann. Die Möglichkeit per E-Mail oder per SMS abzusagen
oder zu verschieben, verringert auch die Hemmschwelle. Man muss denjenigen nicht einmal
selbst anrufen und es ihm persönlich sagen.

Ergeht es Ihnen auch öfters so? Stecken Sie dann zurück, weil Sie nicht anecken wollen oder
weil Ihre Bedürfnisse nicht so wichtig sind?
Haben Sie schon einmal versucht der Freundin zu sagen, dass Sie über das Verschieben des Treffens enttäuscht sind?
Haben Sie dem Arbeitskollegen schon einmal gesagt, dass es Ihnen wichtig wäre genau in dieser Zeit Urlaub zu haben?
Haben Sie der anderen Person schon einmal gesagt, dass es Ihnen gerade da sehr schlecht
passt und ein für beide passender Termin gefunden werden sollte?

 14.05.2018




Wie stehen wir zu unserem Körper

Sind wir ihm wohlgesonnen? Nehmen wir ihn so an, wie er ist?
Machen wir eine Diät nach der anderen, obwohl sich das Übergewicht in Grenzen hält
oder gar nicht vorhanden ist?
Stehen wir zu unseren Falten oder hadern wir mit dem Älterwerden?
Sollte lieber da und dort etwas aufgespritzt oder straffgezogen werden?
Der Wunsch an unserem Körper etwas zu „verbessern“ kann zur Sucht werden.

Ich spreche nicht von regelmäßigen Sport um unseren Körper fit zu halten oder davon,
die Gewichtszunahme in Grenzen zu halten, damit wir unserer Gesundheit nicht schaden.
Sind wir denn nur etwas wert, wenn wir einen schlanken, trainierten Körper haben oder ein faltenfreies Gesicht?
Unser Wert liegt doch in unserem Inneren. Unsere Stärken, Fähigkeiten und unsere
„kleinen Schwächen“ machen uns doch zu dem was wir sind.
Dazu kommt unsere Lebenserfahrung, die uns reifer macht und sicherer im Leben stehen lässt.

Seien wir doch stolz auf das was wir können und im Leben schon geleistet haben.
Lernen wir aus Dingen, die nicht so gut gelaufen sind. Werden wir stärker durch Krisen,
die wir bewältigt haben und lassen wir doch unsere Falten wo sie hingehören,
nämlich in unser Gesicht! Sie gehören zu uns und drücken unsere Lebenserfahrung aus.
Nehmen wir unseren Körper an wie er ist. Halten wir ihn gesund ohne es zu übertreiben.
Wir sollten uns nicht nur über unser Aussehen definieren. Definieren wir uns über unsere
individuelle Art, unsere Eigenheiten , unsere Stärken und Fähigkeiten und auch unsere Schwächen,
einfach über das was uns ausmacht!

 06.05.2018




In der Ruhe liegt die Kraft

Introvertierte Menschen stehen oft im Abseits. Im Job, auf Partys, bei Treffen mit
Freunden oder Bekannten, Familientreffen usw. stehen diese Menschen nicht gerne im Mittelpunkt.

Werden Sie manchmal von lauten, dominanten Menschen übertönt oder übergangen?
Beobachten Sie lieber das Geschehen vom Rande und machen sich darüber Ihre eigenen Gedanken?
Überlegen Sie lieber erst in Ruhe, bevor Sie Ihre Ideen und Vorschläge anderen mitteilen?
Beneiden Sie manchmal extrovertierte Menschen um die Aufmerksamkeit, die sie bekommen?
Leider wird das Potenzial von eher stillen Menschen oft unterschätzt.

Geht es Ihnen auch so? Dann zählen Sie vielleicht zu den Menschen, bei denen in der Ruhe die Kraft liegt.
Dabei haben diese Menschen viele Stärken und Fähigkeiten, die ihnen in vielen Situationen zu Gute kommen.
Einfühlsamkeit, hohe Konzentrationsfähigkeit, Beharrlichkeit, Ruhe, Zielsicherheit usw.
sind sehr geschätzte Qualitäten dieser Menschen.

Doch wenn Introvertiertheit der Lust und Teilnahme am Leben im Wege steht, kann man mit kleinen
Veränderungen viel bewirken. Es ist dann möglich, mehr am Leben teilzunehmen ohne sich dabei zu
sehr anzupassen und sich selbst aus den Augen zu verlieren.
Wagen Sie den Schritt zu kleinen Veränderungen, die Ihr Leben in so manchen Bereichen positiv verändern können.

 22.04.2018




Veränderungsverhinderer

Es ist normal und sogar sehr wichtig, sich im Laufe der Zeit zu verändern.
Wir sind nach 10 oder 20 Jahren nicht mehr dieselbe Person, die wir einmal waren.

Tief im Inneren natürlich schon, allerdings haben wir Erfahrungen gesammelt und
sehen somit auch vieles anders. Sich zu verändern ist wichtig, um bei sich selbst
bleiben zu können. Veränderung funktioniert aber nicht immer problemlos.

Es gibt „Veränderungsverhinderer“. Das sind Gedanken oder Sätze die von uns selbst
kommen oder von anderen und uns dann beeinflussen:

  • Das haben wir schon immer so gemacht
  • Das ist doch nichts Neues und wird auch nichts bringen
  • Bis jetzt hat es so doch auch gereicht
  • Wer weiß, ob es dann besser ist

Statt neue Wege zu gehen, ist es bequemer im alten Muster zu bleiben. Es ist weniger
anstrengend und die, wenn auch nicht zufriedenstellende Situation, kennt man.
Oft ist es auch Angst davor, die bisherige Situation in Frage stellen zu müssen.

Kennen Sie auch solche „Veränderungsverhinderer“?

 16.04.2018




In wen verlieben wir uns?

In wen verlieben wir uns eigentlich?
In die perfekte Frau oder in den perfekten Mann?
Was zieht uns an, wenn wir uns verlieben?

Sind es denn nicht eher die kleinen Eigenheiten und Schwächen, die uns anziehen?
Die kleinen Eigenheiten, die uns innerlich manchmal zum Lächeln bringen? Die uns ein warmes
Gefühl in unseren Körper und in unser Herz bringen?

Wer wünscht sich denn einen perfekten Partner? Vielleicht schwebt so ein Bild in unseren
Vorstellungen herum. Doch würde uns solch ein Partner nicht ziemlich schnell langweilen?
Würden wir uns selbst nicht schnell unter Druck setzen, weil wir es nicht schaffen, ebenso perfekt zu sein?

Wenn uns dann in Laufe der Beziehung genau diese Eigenheiten des Partners stören, sollten wir
uns an die Zeit erinnern, als wir uns in diesen Partner u.a. genau deshalb verliebt haben. Ist es das Wert
unsere Beziehung damit zu belasten?
Stören wir uns nicht an den Kleinigkeiten, sondern schätzen wir das Positive, das wir an unserem Partner haben!

 09.04.2018




Der Chor

Heute, bei einem Spaziergang im Park, habe ich ein paar Sätze aus einem Gespräch mitbekommen.
Eine Frau hat mit unüberhörbarer Stimme berichtet, dass sie doch wohl das Recht habe,
einem Kind, das nicht singen kann zu sagen, dass es im Chor nichts verloren hat.

Ich vermute es war eine Lehrerin oder zumindest die Leiterin eines Kinderchors. Diese Worte haben
mich den ganzen Spaziergang beschäftigt.
Ist es wirklich richtig einem Kind das zu sagen? Was würde das in dem Kind bewirken?

Es geht doch darum, Spaß am Singen zu haben und dazuzugehören. Vielleicht traut sich
das Kind danach nie wieder zu singen.
Ist es das wirklich wert? Stört ein Kind, das nicht besonders gut singen kann, den ganzen Chor?

 31.03.2018




Paare

Kennen Sie die Situation, wenn Sie etwas an Ihrem Partner kritisieren und er
dann sofort 5 Dinge findet, die Sie nicht richtig machen?
Was passiert dann? Sie fühlen sich nicht ernst genommen und der Partner hat das
Gefühl sich rechtfertigen zu müssen. Das macht er mit einem Gegenangriff.

Ein Vorwurf erzeugt sofort Abwehr und eine Verteidigungshaltung des anderen.
Solche Situationen können sich hochschaukeln und das „gute“ Ergebnis, das man sich wünscht, tritt nicht ein.
Im Gegenteil, beide gehen mit einem unzufriedenen Gefühl aus dem Gespräch.
Je öfter das passiert, desto verhärteter werden die Fronten.

Formulieren Sie doch mal Ihre Bedürfnisse als Wunsch gegenüber dem Partner.
Zeigen Sie ihm, dass Ihnen diese Sache wichtig ist, ohne ihn zu kritisieren und
lassen Sie ihn wissen, wie sie sich fühlen. Versuchen Sie Ihr Anliegen von Ihrem
Blickwinkel aus zu formulieren und stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen
würden, wenn der Partner das zu Ihnen sagen würde.
Ich bin sicher, Sie werden die richtigen Worte finden.

 26.03.2018




Ärgern Sie sich oft über andere?

Wussten Sie, dass wir oft am meisten darauf anspringen, was wir selbst an uns kritisieren?
Auch Verhaltensweisen, die wir uns selbst nicht zu leben trauen, nehmen wir anderen besonders übel.
Woher kommt diese Ablehnung?

Unser ganzes Leben versuchen wir irgendwie zu funktionieren.
Oft haben wir nur mit Hilfe von bestimmten Verhaltensmuster „überlebt“.
Diese lernen wir oft bereits in der Kindheit. Das ist die Methode, die uns half und noch immer hilft,
möglichst unbeschadet durch das Leben zu kommen.

Wir erlauben uns aus Rücksicht vielleicht nicht, jemanden unsere Meinung zu sagen.
Wenn sich das jemand erlaubt und wir uns das nicht selber trauen, drückt das bei uns einen Knopf.
Wir reagieren mit Ärger oder Unverständnis. Wir finden die Person rücksichtslos und dreist.
Wenn wir uns dieser geheimen Wünsche und Verhaltensmuster bewusst werden, können wir Schritt für Schritt
dahin kommen, uns mehr zu erlauben und weniger an uns zu kritisieren.
Geben Sie sich die Erlaubnis! Ich unterstütze Sie gerne dabei

 17.03.2018




Von Lust und Liebe

Sexualität ist ein wichtiger Bereich des Lebens und doch so oft mit Scham oder Frustration behaftet.
Das Sexualleben spielt für die meisten Menschen eine wichtige Rolle.
Mit Sexualität assoziiert fast jeder, ganz individuelle Vorstellung und Bedürfnisse.
Doch die Bedürfnisse können sehr verschieden und vielfältig sein.

Es kann ein beschämendes Gefühl sein, wenn der Partner die speziellen Bedürfnisse nicht erfüllen möchte.
Bedürfnisse, Abneigungen oder Frustration, gehen auch heute noch mit großer Sprachlosigkeit einher.
Sprachlosigkeit, verbal oder nonverbal, blockiert jede Art von Entwicklung. Dies gilt für die sexuelle
Entwicklung im Laufe des Erwachsenwerdens ebenso, wie das Erleben einer erfüllenden Sexualität
in der Beziehung oder die Veränderung der sexuellen Bedürfnisse im Alter.

Es kann sein, dass man sich selbst nicht darüber im Klaren ist, was schön wäre und wie man es sich wünschen würde.
Ihre Bedürfnisse herauszufinden und sich zu trauen, darüber zu sprechen, dabei würde ich Sie gerne unterstützen.

 25.02.2018




Mit einem Lächeln in den Tag

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass es immer seltener wird auf andere Rücksicht zu nehmen
oder jemanden freundlich anzulächeln?

Schon auf dem Weg zur Arbeit in der S- oder U-Bahn, geht es nicht gerade rücksichtsvoll zu. Beim Wettlauf
um einen freien Sitzplatz wird gedrängelt und geschubst, ohne Rücksicht auf andere. Rucksäcke werden nicht
etwa abgenommen, sondern unbedacht beim Umdrehen, anderen ins Gesicht gedrückt. Ausdruckslose und genervte
Gesichter, wohin man auch schaut oder den Blick auf das Smartphone gerichtet ohne die Umwelt wahrzunehmen.

In der Arbeit kommen wir dann schon genervt an und murmeln beim Betreten des Büros gerade noch ein „guten Morgen“.
Kein sehr guter Start in den Tag…

Haben Sie denn schon einmal versucht, den ein oder anderen Menschen in der U-Bahn anzulächeln oder sich zu bedanken,
wenn jemand Platz macht um Sie durchzulassen. Einfach lächeln, wenn Sie jemand ausdrucklos in der U-Bahn anschaut?
Probieren Sie es doch einfach mal. Sie werden vielleicht den ein oder anderen erstaunten Gesichtsausdruck sehen,
aber sicherlich wird auch das ein oder andere Lächeln erwidert.

Das ist dann der Moment, bei dem Sie ein gutes Gefühl in sich spüren. Nehmen Sie dieses Gefühl mit in die Arbeit und
beobachten Sie, wie der Tag verläuft. Es könnte sein, dass Sie bei den Reaktionen Ihrer Kollegen, ein Überraschung erleben.
In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen viele Tage, an denen Ihnen ein unverhofftes Lächeln begegnet.

 17.02.2018




Erwartungen

Wieviel Zeit in unserem Leben verbringen wir damit Erwartungen anderer zu erfüllen?

Schon in der Kindheit lernen wir, dass es besser ist die Erwartungen der Eltern zu erfüllen. Wenn wir das tun,
werden wie geliebt, gemocht und wir kriegen keinen Ärger. Als Kind mag das eine sehr gute Strategie sein,
doch gilt das auch noch, wenn wir erwachsen sind?
Wie machen wir es in der Beziehung? Erfüllen wir die Erwartungen des Partners, weil wir dann geliebt werden?

Wie ist es in der Familie, im Freundeskreis oder unter Kollegen? Erfüllen wir die Erwartungen um
gemocht zu werden? Oft nehmen wir unsere Bedürfnisse gar nicht richtig wahr und wenn wir es tun,
trauen wir uns nicht, diesen nachzugeben.

Die Angst deshalb abgelehnt zu werden ist einfach zu groß. Dabei ist es möglich die eigenen Bedürfnisse
wahrzunehmen und einen Weg zu finden, diese Schritt für Schritt zu erfüllen.

Sie können das befreiende Gefühl erleben, wenn mach nicht mehr unter dem Druck steht, die Erwarten anderer
erfüllen zu müssen. Es könnte sein, dass Sie gerade deshalb geliebt oder gemocht werden,
weil Sie Ihren eigenen Weg gehen.
Wenn Sie wollen, helfe ich Ihnen gerne dabei!

 27.01.2018




Für eine Veränderung ist immer der richtige Zeitpunkt

Haben Sie auch schon gute Vorsätze fürs neue Jahr gefasst, oder lassen Sie es lieber, weil es eh nicht funktioniert?

Wir haben wohl alle schon mehrmals erlebt, wie wir begeistert versuchen die guten Vorsätze durchzuhalten und dann einer nach dem anderen dahinbröckelt. Nur die wenigsten Vorsätze werden wirklich langfristig umgesetzt.

Woran liegt das? Sind wir zu schwach, zu inkonsequent? Ist unser innerer Schweinehund zu groß? Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob es vielleicht an den Vorsätzen liegen könnte? Da haben wir schon lange Zeit Essgewohnheiten, bei denen wir halt immer wieder mal ein wenig oder auch mehr zunehmen und von einem Tag auf den anderen, wollen wir das umstellen…? Da erledigen wir unser ganzes Leben schon Dinge immer auf den letzten Drücker und von einem Tag auf den anderen wollen wir immer alles frühzeitig schaffen...?

Man könnte viele Beispiele nennen, für Vorsätze, die schon beim Vornehmen zum Scheitern verurteilt sind.
Überlegen Sie sich vorher genau, ob das, was Sie sich vornehmen, wirklich wichtig für Sie ist. Ist es etwas, das Sie selbst wollen, oder etwas das andere von Ihnen erwarten? Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Setzen Sie sich machbare Ziele, mit denen Sie Schrittweise weiterkommen.

Es muss auch nicht immer der Jahreswechsel sein. Jeder Zeitpunkt ist richtig, wenn man wirklich etwas ändern will.
Ich unterstütze Sie gerne dabei, ein attraktives Ziel, realistisch und messbar umzusetzen. Ich diesem Sinne wünsche Ich Ihnen einen guten Start in ein Jahr voller selbstbestimmter Veränderungen.

 31.12.2017




Jetzt ist es bald da, Weihnachten - das Fest der Liebe

Der Liebe…?? Ist es das wirklich? Wir laufen von Geschäft zu Geschäft um noch die letzten Geschenke zu besorgen. Zuhause ist noch jede Menge zu tun. Ach, und schon wieder eine Weihnachtsfeier…

Am Heiligabend sitzen wir dann endlich mit der Familie zusammen, nachdem wir den ganzen Tag mit Vorbereitungen verbracht haben. Alles soll perfekt sein und alle sollen sich wohlfühlen. Beschränkt sich denn die Liebe an Weihnachten wirklich nur auf die Familie?

Es gibt viele Menschen, denen es nicht so gut geht, weil sie Weihnachten nicht mit der Familie verbringen können oder große Sorgen haben, Menschen die einsam sind oder in Trauer. Familien, die sich große Sorgen machen, weil jemand schwer erkrankt ist. Es gibt viele schwere Schicksale, die an Weihnachten besonders belastend sind.

Was wäre, wenn wir Weihnachten nicht nur an unsere eigene Familie denken. Wäre es nicht auch ein Geschenk an uns selbst, wenn wir unsere Weihnachtsfreude mit anderen teilen?
Wir könnten jemanden einladen, der Weihnachten sonst alleine wäre.
Wir könnten einem Nachbarn, der einsam ist ein paar Plätzchen vorbeibringen und ein nettes Gespräch führen.
Wir könnten jemanden anrufen, mit dem wir schon länger keinen Kontakt mehr haben und es immer wieder aufschieben.
Wir könnten Kontakt zu einem trauernden Menschen aufnehmen, dem wir sonst lieber aus dem Weg gehen, weil wir nicht wissen was wir sagen sollen.

Vielleicht liegt jemand, den wir kennen, im Krankenhaus oder wir kennen jemanden, der große Sorgen hat. Ein kleiner Besuch und ein Gespräch, in dem wir offen für die Sorgen des anderen sind, kann viel Freude bringen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine schöne Vorweihnachtszeit mit vielen Gelegenheiten die Weihnachtsliebe mit anderen zu teilen.

 17.12.2017




Stille Adventszeit

Tag für Tag hetzten wir durch unser Leben.
„Du liebe Zeit“ was alles noch erledigt werde muss…
Jeder Tag ist vollgepackt mit vermeintlich unaufschiebbaren Dingen.

Grade jetzt in der Vorweihnachtszeit wollen wir doch alles schön gemütlich machen, Vorbereitungen für Weihnachten treffen und natürlich auch in der Arbeit noch alle Aufgaben perfekt erledigen. Die „ruhige Adventszeit“ ist meistens alles andere als ruhig und kostet uns oft die letzte Kraft. Dann kommt plötzlich etwas Unverhofftes. Man wird krank oder muss sogar ins Krankenhaus. Dann treten auf einmal die vorher „ach so wichtigen“ Erledigungen in den Hintergrund. Es ist nur noch wichtig, dass die Schmerzen endlich aufhören und man „bitte, bitte“ bald wieder gesund wird. Alles was vorher unaufschiebbar war, ist unwichtig und egal.

Warum schaffen wir es nicht vorher auszusortieren, was wirklich wichtig ist? Muss wirklich alles zwingend getan werden, was wir uns so vornehmen? Hätten wir es vielleicht sogar vermeiden können, krank zu werden, wenn wir ein paar Sachen gestrichen hätten?

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, das meldet sich, wenn es zu viel wird. Wenn Sie die Warnung wegdrängen, muss sich vielleicht Ihr Körper melden.
Lassen Sie es nicht so weit kommen!
In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen eine schöne Adventszeit mit viel Zeit für sich selbst!

 09.12.2017




Plötzlich ist alles anders

Eine erschreckende Diagnose bringt nicht nur das Leben des Betroffenen durcheinander, sondern auch das der nächsten Angehörigen.
Plötzlich ist nichts mehr wie es war. Die Gedanken wirbeln durcheinander und lassen es kaum noch zu, den alltäglichen Dingen nachzugehen. Die Angst vor der neuen Situation zieht sich wie ein Nebel durch die Gedanken.

Wie soll es weitergehen? Was ist der nächste Schritt? Wie soll man mit dem Betroffenen umgehen? Soll man ihn in Watte packen oder tun als wäre nichts?
Dabei ist es so wichtig, wieder eine Normalität herzustellen. Die schönen M omente miteinander zu genießen und auch mal zu lachen. Die neue Situation sollte nicht ausgeblendet werden. Es hilft allen Beteiligten, wenn offen darüber gesprochen wird.

Für die Angehörigen ist das eine schwere Aufgabe. Oft trauen sie sich nicht mehr, sich ihre eigenen Bedürfnisse zu erlauben. Doch Vorsicht: Nur wer auch eigene Bedürfnisse zulässt, hat die Energie, andere zu unterstützen und ihnen Halt zu geben.
Deshalb, achten Sie auf sich und Ihre Bedürfnisse.

 20.11.2017




Älterweden, bedeutet das Stillstand?

Älter werden wir alle. Es geht unaufhaltsam weiter und es gibt kein Zurück.
Manchmal ist das Älterwerden mit Angst vor der Zukunft verbunden.
Die Zeit, die wir noch vor uns haben, wird langsam weniger und es wird uns immer bewusster. Da kommen ein paar Falten, die Energie ist nicht mehr so wie sie war und wir bringen das Alter mit vielen negativen Dingen in Verbindung. Was soll werden, wenn wir in Rente sind, wenn wir im Alter einsam sind, wenn wir krank werden...?

Warum tun wir uns mit dem Älterwerden so schwer?
Das Alter wird so, wie wir es gestalten oder was wir daraus machen.
Wir können die Qualität unseres Lebens beeinflussen. Endlich haben wir Zeit um all das zu tun, was wir uns nie gegönnt haben.

Mit einer positiven Einstellung, verliert auch das Alter seinen Schrecken.
Ich helfe Ihnen dabei, dem Älterwerden positive Aspekte abzugewinnen und das Alter nach Ihren Wünschen zu gestalten.

 14.11.2017




Sind wir selbst unser größter Feind?

Oft haben wir einen sehr hohen Anspruch an uns.
Wir möchten unsere Aufgaben perfekt erfüllen, obwohl es manchmal viel zu viel ist, um alles „gut“ zu machen.
Wir möchten die Erwartungen anderer erfüllen, obwohl wir manches lieber ganz anders machen möchten.
Wir möchten in der Partnerschaft, als Eltern, als Kinder, am Arbeitsplatz alles richtigmachen, obwohl wir oft anderer Meinung sind.

Warum tun wir das? Warum verurteilen wir uns, wenn wir unseren eigenen Anspruch nicht erfüllen? Warum vergleichen wir uns ständig mit anderen?
Warum sind wir uns selbst so wenig wert?
Der Grund ist, dass wir unsere Stärken und Fähigkeiten oft gar nicht wahrnehmen. Wir sind so damit beschäftigt und so zu verhalten, dass andere eine gute Meinung von uns haben, dass wir uns selbst gar nicht mehr richtig sehen.

Spüren Sie die Sehnsucht, sich selbst mit Ihren Stärken und Fähigkeiten wahrnehmen zu können und sich nicht mehr als Feind im Weg zu stehen?
Ich möchte Sie dabei unterstützen, nicht mehr Ihr größter Feind zu sein.

 07.11.2017




Herbststimmung draußen und in uns

Nach wunderschönen sonnigen Tagen, zeigt nun der Herbst sein düsteres und nebliges Gesicht. Morgens gehen wir im Dunkeln aus dem Haus und abends kommen wir im Dunklen wieder heim. Es ist kalt und windig geworden und die wärmenden Sonnenstrahlen sind nur noch selten zu spüren. Die letzten Zugvögel machen sich auf den Weg in eine wärmere Gegend. Diese Veränderung der Natur macht etwas mit uns. Je ungemütlicher es draußen wird, desto mehr wird auch unsere Stimmung beeinflusst. Wir können uns oft nur schwer aufraffen und die Antriebslosigkeit nimmt zu. Vieles ist ruhiger und schleppender geworden. Die innere Einsamkeit wird spürbarer.

Dabei hat der Herbst auch so viele schöne und angenehme Seiten. Ein Waldspaziergang kann wunderbar erfrischend sein. Die Natur in ihrer Vielseitigkeit und Farbenpracht zu erleben, ist für Körper und Psyche eine Wohltat. Bei schlechtem Wetter einfach faul auf der Couch zu liegen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man ja draußen etwas machen müsste, kann sehr erholsam sein. Einfach tun, wozu man schon lange keine Zeit mehr hatte. Ein gutes Buch lesen bei einer schönen, heißen Tasse Tee, oder auch in der Wohnung Dinge erledigen, die man schon lange vor sich hergeschoben hat.

- Es ist die Zeit, um sich etwas zu gönnen. Um dem Körper und der Seele etwas Gutes zu tun.
- Es ist die Zeit um nicht nur die Wohnung aufzuräumen, sondern auch unser Innenleben.
- Es ist die Zeit um nachzudenken und Lösungen für Probleme zu finden und den Raum für Veränderung zu schaffen.

Wir können die Zeit nutzen um Positives und Nützliches in dem vermeintlich Negativen zu erkennen. Alleine ist dieser Wechsel der Perspektive oft sehr schwer oder gar nicht möglich. Der Blick ist zu sehr auf die Probleme gerichtet. Dabei gibt die Veränderung der Sichtweise neue Energie und macht Problemlösungen möglich. Wenn Sie Ihre Perspektive wechseln möchten, werde ich Sie dabei gerne unterstützen!

 29.10.2017




Schon wieder ein schlechtes Gewissen

Kennen Sie das? Ein schlechtes Gewissen….?? Dieses unangenehme flaue Gefühl in der Magengegend. Die Gedanken kreisen immer wieder um den Fehler, den wir gemacht haben oder um die falsche Entscheidung, die man getroffen haben. „Hätte ich das doch nur nicht getan“ oder „warum habe ich mich nur so entschieden“. Diese Gedanken wandern immer wieder durch den Kopf und versetzten uns einen Stich im Herzen. Scham durchströmt den Körper und eine unangenehme Wärme steigt in uns hoch.

Was wir getan oder versäumt haben zu tun, lässt sich nicht rückgängig machen. Aber wissen wir denn überhaupt, wie es gewesen wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten oder diesen „Fehler“ nicht gemacht hätten? Sind wir denn wirklich sicher ob es besser gelaufen wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten?

Vielleicht hat genau dieses Vorgehen sogar etwas Gutes gebracht oder Schlimmeres verhütet? Jede Entscheidung die wir treffen und alles was wir tun geschieht aus der Annahme heraus das richtige zu tun. Zu diesem Zeitpunkt dachten wir, es sei die beste Lösung.
Es ist einfach im Nachhinein eine getroffene Entscheidung oder Verhaltensweise in Frage zu stellen oder zu verurteilen.

Wir sollten ein wenig milder und nachsichtiger mit uns selbst sein. Einen Menschen den wir lieben würden wir wegen eines Fehlers nie so hart verurteilen wir uns selbst. Mit sich selbst liebevoller und nachsichtiger umzugehen, kann man lernen. Wie das geht? Das würde ich Ihnen sehr gerne zeigen!

 12.10.2017




Loslassen

Immer öfters werden wir mit diesem Wort konfrontiert. Ob in Zeitschriften, im Fernsehen oder Radio, wird es uns geraten. Loslassen, damit uns alles nicht zu viel wird…

Alles?? Zu viel ??
Im Laufe unseres Lebens sammeln wir so manches an. Materielle Gegenstände, schöne Erinnerungen, traurige Erinnerungen, einschneidende Erlebnisse, Beziehungen verschiedener Art, Bekanntschaften, Freunde, Erfahrungen, Schuldgefühle und vieles mehr. Was davon sollen wir denn nun eigentlich loslassen?

Es fällt oft sehr schwer Dinge loszulassen. Oft sind wir noch gar nicht dazu bereit uns von etwas zu trennen, obwohl es uns zu schaffen macht und uns nicht guttut. Doch wir haben manchmal Angst davor etwas loszulassen. Es könnte eine Leere entstehen, die wir nicht zu füllen wissen. Deshalb ist es immer wichtig vor dem Loslassen eine Idee zu haben, was stattdessen sein könnte. So vermeiden wir es dem Losgelassenen nachzutrauern und es verzweifelt wiederhaben zu wollen. Wir können die entstandene Lücke mit etwas Schönem und Sinnvollem füllen, etwas das uns einfach guttut.

Möchten Sie etwas loslassen ohne es zu vermissen? Dann vereinbaren Sie einen Termin mit mir!

 16.09.2017




Erfolgreich eigene Wünsche oder Interessen durchsetzen

Würden Sie manchmal gerne Ihre eigenen Interessen oder Wünsche bei anderen durchsetzen, tun es aber nicht aus Angst zu scheitern oder andere zu verärgern? Der Versuch einen anderen Menschen mit sachlichen Argumenten zu überzeugen, gelingt nicht immer. Oft heben Gegenargumente die eigene Argumentation auf. Wir werden immer mehr in die Defensive gedrängt bis wir uns irgendwann geschlagen geben und dem rhetorisch gewandteren Gegenüber das Feld überlassen. Etwas erfolgreich einzufordern oder zu erbitten fällt uns verblüffend schwer.
Dabei kann man diese Kunst in kleinen Schritten leichter erlernen als man denkt.

Das Zauberwort für erfolgreiches Überzeugen heißt „Empathie“.
Empathie bedeutet sich in die Bedürfnisse, Gefühle und Ängste anderer einfühlen zu können. Man sieht die jeweilige Situation dadurch aus einer anderen Perspektive. Wenn Sie das Gespräch auf einer empathischen Ebene führen, wird der Gesprächspartner nicht gleich mit sachlichen Gegenargumenten kontern, sondern mehr auf Ihre Argumentation eingehen.

Das Gespräch wird in einen freundlichen, wertschätzenden Ton stattfinden. Es müssen keine Schuldzuweisungen und Vorhaltungen gemacht werden und somit fühlt sich der Gesprächspartner nicht angegriffen oder in die Ecke gedrängt. Überlegen Sie vor dem Gespräch welchen Nutzen der andere aus Ihrem Wunsch haben könnte, was es emotional für ihn bedeuten könnte. Stellen Sie ihm dazu gezielte Fragen. Versuchen Sie auch Ihren emotionalen Nutzen darzulegen, was es für Sie bedeuten würde, wenn Ihre Interessen berücksichtigt würden.

Die Aussicht auf eine Belohnung, also auf einen Nutzen, ob materieller, emotionaler oder ideeller Art, motiviert uns etwas dafür zu tun. Dagegen die Angst vor Verlust oder Enttäuschung, erhöht die Wahrscheinlichkeit untätig zu bleiben .

Möchten Sie gerne in dieser Weise Unstimmigkeiten oder Probleme z.B. mit dem Partner, Freunden oder am Arbeitsplatz lösen? Dann vereinbaren Sie eine Temin mit mir.

 27.08.2017




Grübeln bis der Morgen graut…

Nach einem anstrengenden Tag gehen wir abends müde ins Bett und können dann entweder nicht einschlafen oder wachen nachts auf und liegen stundenlang wach.

Die Gedanken kreisen immer wieder um dasselbe Problem. Wir grübeln und grübeln, finden aber keine Lösung. Die Nacht erscheint endlos lange. Immer wieder schauen wir auf die Uhr und je später es wird, desto krampfhafter versuchen wir einzuschlafen. Nur noch 2 Stunden bis der Wecker klingelt… nur noch 1 Stunde… und plötzlich geht der Wecker an und wir merken, dass wir kurz vorher doch noch eingeschlafen sind. Total erschöpft und müde stehen wir endlich auf und haben Mühe den Tag mit all seinen Anforderungen durchzustehen.

Diese Nächte voller Grübeln rauben uns Energie und zerren an den Nerven. Die Situation erscheint uns immer aussichtsloser. Eine Betrachtungsweise, bei der wir Lösungswege erkennen, erscheint uns immer aussichtsloser.
„So geht das nicht weiter“ denken wir, aber in der nächsten Nacht geht das Ganze von vorne los.

Mit der systemischen Betrachtungsweise können wir Verhaltensweisen und Zusammenhänge erkennen, die uns nicht guttun. Wir können herausfinden, was stattdessen gut für uns wäre und in kleinen Schritten eine Veränderung schaffen.

Fühlen Sie sich angesprochen?
Erkennen Sie sich wieder?
Möchten Sie dem quälenden Grübeln ein Ende setzten?
Dann vereinbaren Sie einen Termin mit mir!

 06.08.2017




Veränderung ist SCHWER

Haben Sie schon einmal beschlossen, Dinge ab sofort anders zu machen? Ist es Ihnen auf Anhieb gelungen? Vielleicht haben Sie auch schon einmal die Tassen in der Küche in einen anderen Schrank geräumt und immer wieder die falsche Schranktüre geöffnet…

Seien Sie nicht so streng mit sich selbst. Unser Hirn kann sich nicht so schnell umstellen. Die Hirnforschung belegt, dass eine neue Verhaltensweise ca. 160 Mal wiederholt werden muss, bis sie ins Unterbewusstsein übergeht.

Verändern Sie eingefahrene Verhaltensweisen in kleinen Schritten. Es ist schon ein erster Erfolg, wenn einem selbst auffällt, dass man sich schon wieder nach dem alten Muster verhält. Auf diesen Erfolg kann man nach und nach Aufbauen.

Mit der systemischen Betrachtungsweise können wir Verhaltensweisen und Zusammenhänge erkennen, die uns nicht guttun. Wir können herausfinden, was stattdessen gut für uns wäre und in kleinen Schritten eine Veränderung schaffen.

Haben Sie sich wiedererkannt? Sind Sie auch schon an geplanten Veränderungen oder guten Vorsätzen gescheitert? Möchten Sie Dinge in Ihrem Leben erfolgreich verändern? Dann vereinbaren Sie mit mir ein kostenloses Vorgespräch.

 22.07.2017




Wieder ICH SELBST sein

Stellen wir uns nicht manchmal selbst die Frage „ich selbst", wer ist das eigentlich?
Was von alledem, was wir täglich tun, entspricht „mir selbst“?
Was davon entspricht eher den von uns erfüllten Erwartungen anderer?
In der Arbeit erfüllen wir die Erwartungen des Chefs und der Kollegen.
Sogar beim Mittagessen in der Kantine passen wir unsere Gesprächsthemen und Äußerungen den vermeintlichen Erwartungen unseres Gegenübers an. Zuhause erfüllen wir die Erwartungen unseres Partners und die der Kinder.
Oft treibt uns auch das schlechte Gewissen dazu, weil wir ja den ganzen Tag in der Arbeit waren. Im Freundeskreis sind wir selbstverständlich jederzeit für unsere Freunde da, wenn es ihnen schlecht geht.
Wozu hat man schließlich Freunde…

Doch wann bin ich eigentlich „ich selbst“? Und dann stellt sich noch die Frage „wer ist das denn eigentlich“? Was sind meine Bedürfnisse? Was tut mir gut? Wann darf ich überhaupt „ich selbst“ sein? Abends auf der Couch? Mit Freunden in der Kneipe? Beim Sport? In der Arbeit? Allein mit meinem Partner? Zusammen mit meinen Kindern? Im Urlaub? Bei der Ausübung meiner Hobbys? Wann bin ich „ich selbst“?

In all dem Alltagsstress funktionieren wir nur noch in der jeweils von uns erwarteten Rolle. Wir lassen unseren Handlungsspielraum von den Erwartungen anderer begrenzen. Doch auch wir haben Bedürfnisse! Diese auf Dauer zu unterdrücken ist weder für die Seele noch für unseren Körper gut. Es kann zu körperlichen Beschwerden oder psychischen Problemen kommen.

Dabei haben wir viel mehr Möglichkeiten als wir denken unsere Bedürfnisse zu erkennen und für uns etwas Gutes zu tun. Durch unsere täglichen Belastungen und eingefahrene Muster, können wie diese oft nur nicht erkennen.

Geht es Ihnen auch manchmal so? Erkennen Sie sich in dem einen oder anderen Beispiel wieder? Spielen Sie auch manchmal oder sogar sehr oft eine Rolle? Sind Sie neugierig geworden, wie Sie es schaffen können „Sie selbst“ zu sein? Es ist nie zu spät eine Veränderung zu schaffen und so Schritt für Schritt zu „sich selbst“ zu finden. Auch das Umfeld wird sich nach und nach daran gewöhnen und vielleicht sogar Gefallen an der Veränderung finden.

 15.07.2017